Training Sonntag 12.02.2012
Samstag, 11. Februar 2012 | Autor: Jonas
Zeit: 13:00 Uhr
Ort: Hepkeplatz
MfG
Jonas.
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Samstag, 11. Februar 2012 | Autor: Jonas
Zeit: 13:00 Uhr
Ort: Hepkeplatz
MfG
Jonas.
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Samstag, 4. Februar 2012 | Autor: Jonas
Zeit: 13:00 Uhr
Ort: Spielpatz Raimundstraße
Ich hab vor dann recht viel Balance auf nem langen Geländer in der Nähe zu machen.
MfG
Jonas.
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Freitag, 27. Januar 2012 | Autor: Jonas
Zeit: 13Uhr
Ort: Labyrinth
MfG
Jonas.
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Dienstag, 17. Januar 2012 | Autor: Jonas
Am Sonntag wird ein geleitetes Training stattfinden. Ihr könnt einen ersten Einblick in Parkour bekommen und einige Grundtechniken erlernen.
Wann? Sonntag 22.01.2012 – 13:00 Uhr bis etwa 15:00 Uhr
Wo? Zwinglistraße
Mitzubringen sind bequeme Turnschuhe und der Witterung entsprechende Trainingssachen (das Training findet draußen statt). Außerdem sollte jeder für ausreichend Getränke sorgen und genügend Motivation mitbringen.
Das Mindestalter für die Teilnahme ist 16 Jahre, da Parkour einen körperlich sehr anstrengenden Sport darstellen kann. Nähere Informationen dazu sind auf unserem Blog zu finden.
Das Training ist kostenlos und für jeden offen, der Parkour kennenlernen möchte.
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Donnerstag, 12. Januar 2012 | Autor: Jonas
Zeit: 13:00Uhr
Ort: Hauptbahnhof Nordseite bei den Behindertenauffahrten.
Die übliche Runde…
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Samstag, 7. Januar 2012 | Autor: Jonas
Zeit: 13:00 Uhr
Ort: IKEA-Parkhaus, da das Wetter ja nicht so toll ausschaut. Treff am Besten erstmal da beim Haupteingang.
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Donnerstag, 5. Januar 2012 | Autor: Jonas
Als Parkour von David Belle und seinen Freunden entwickelt wurde ließen sie sich von den unterschiedlichsten Quellen inspirieren. Eine dieser Quellen war Methode naturelle, ein altes französisches Trainingssystem. Große Teile der Philosophie von Parkour lassen sich auf die Ideen von Methode naturelle zurückführen.
Entwickelt wurde Methode naturelle von Georges Hébert Anfang des 20. Jahrhunderts.
Hébert, 1875 in Paris geboren, war ein Marine-Offizier der französischen Armee und 1902 in Saint-Pierre, Martinique, stationiert, als der dortige Vulkan Mount Pelée ausbrach. Seine Hilfe bei der Rettung der Einwohner der Stadt stärkte ihn in seiner Überzeugung, dass körperliche Fähigkeiten mit einem starken Geist gepaart sein sollten. Dieser Gedanke spiegelt sich auch im Motto seines Trainingssystems wieder:
„Stark sein, um nützlich zu sein“ Georges Hébert
Es ging ihm daher nicht nur darum, den Körper, sondern vielmehr auch den Geist zu stärken und so für jede mögliche Gefahrensituation vorbereitet zu sein. Das Training sollte somit auf das Leben mit all seinen möglichen Gefahren vorbereiten.
„Das endgültige Ziel der physischen Erziehung ist es starke Persönlichkeiten zu schaffen.
Im rein physischen Sinn fördert Methode naturelle alle Qualitäten von natürlichem Widerstand, Muskelkraft und Schnelligkeit, um gehen, rennen, springen, auf allen Vieren laufen, klettern, balancieren, werfen, heben, sich verteidigen und schwimmen zu können.
Im energetischen Sinn bezieht sich das System darauf genügend Energien, Willenskraft, Mut, Besonnenheit, Entschlossenheit zu haben.
Im moralischen Sinn führt oder unterstützt die Erziehung durch Wertschätzung der Emotionen den moralischen Antrieb in eine nützliche und förderliche Richtung.
Die wahre Methode naturelle, muss im weitesten Sinne, als das Resultat dieser drei speziellen Kräfte gesehen werden; es ist die physische, energetische und moralische Synthese.
Es zeigt sich nicht nur in den Muskeln und der Atmung, sondern vielmehr in der Energie, die aufgewendet wird, im Willen, der sie dirigiert und in den Gefühlen, welche einen führen.“ Georges Hébert
Bei der Umsetzung dieser Idee griff er zum Großteil auf seine Erfahrungen bei den Ureinwohnern Afrikas, von deren körperlichen Fähigkeiten er fasziniert war,
sowie einige Ansätze anderer Trainingssysteme zurück.
“Ihre Körper waren großartig, beweglich, behände, geschickt, ausdauernd und widerstandsfähig, aber bis jetzt hatten sie keinen anderen Lehrer, als ihr Leben in der Natur.“
Georges Hébert
Daraus entwickelte er sein Trainingssystem, das gänzlich auf natürlichen Bewegungen beruht. Er unterteilte die Bewegungen in 10 Gruppen: Gehen, Rennen, Springen, Vierfüßler Lauf, Klettern, Balancieren, Werfen, Heben, Verteidigen und Schwimmen.
Eine Trainingseinheit besteht aus einer Kombination einiger dieser Bewegungen. Dabei kann man dies entweder entlang einer festgelegten Route, ähnlich zu einem Trimm-Dich-Pfad, tun oder in natürlicher Umgebung spontan selbst eine Route suchen. Zweiteres erfordert eine gewisse Trainingserfahrung, kommt
jedoch an den Gedanken von Parkour recht nah heran. Eine typische Trainingseinheit dauert dabei zwischen 20 und 60 Minuten.
Das Trainingssystem war zu seiner Zeit so erfolgreich, dass eigene Parks, ähnlich den bekannten Trimm-Dich-Pfaden, gebaut wurden und das Französische Militär nach diesem System trainiert hat. Diese Parks waren Vorgänger der noch heute beim Militär verwendeten Hindernisbahnen.
Im Zuge des Hypes um Parkour und den Begriff des funktionellen Trainings in der Fitness-Branche, erlangte Methode naturelle wieder größere Bekanntheit. Es gibt einige Versuche, das System den heutigen Bedürfnissen anzupassen und es zu erneuern. Zwei Beispiele sind hier Movnat und Naturpfade.
Dieser kurze Abriss kann verständlicherweise nur eine grobe Idee über Methode naturelle vermitteln. Weiter gehende Einblicke geben die von George Hébert verfassten Bücher, die jedoch bis heute ausschließlich in französischer Sprache vorliegen. Die fehlende Übersetzung seiner Ausführungen in andere Sprachen kann auch ein Grund dafür sein, dass Methode natuelle bis heute eher ein Nischendasein fristet und der ganzheitliche Aspekt des von Hébert entwickelten Trainings bisher nicht von der breiten Masse entdeckt wurde.
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Donnerstag, 5. Januar 2012 | Autor: Jonas
Historische Ursprünge
“Le Parkour has always existed, free running has always been there, the thing is that no one gave it a name, we didn’t put it in the box. It is an ancient art [...] The Neanderthals, to hunt, or to chase, or to move around, they had to practice the free run.” – Sébastien Foucan
dt.: “Parkour hat schon immer existiert,Freeruning war schon immer da, jedoch die Sache ist, dass niemand ihm einen Namen gab, wir steckten es in keine Kategorien. Es ist eine Uralte Kunst. [...] Die Neanderthaler mussten die freie Bewegung trainieren, zur Jagd, Verfolgung oder um sich grundsätzlich fortzubewegen.”
In Filmen haben Stuntmen schon seit den 1920er Jahren Parkourelemente gezeigt. Insbesondere Jackie Chan verwendete in seinen Stunts auch sehr viele Parkour-ähnliche Bewegungen seit Ende der 70er Jahre, die einem großen Publikum zugänglich waren.
In den Kampfkünsten, vor allem im Ninjitsu und Qing Gong, gibt es ebenfalls viele Bewegungen die denen des Parkour sehr ähnlich sind. In der Dokumentation Jump London gibt Foucan zu, dass als sie in den Anfangstagen auf ihrem Schuldach rumgeklettert sind und sie sich vorstellten, Ninjas zu sein.
Ende des 19. und zu Beginn des 20 Jh. hat Georges Hebert die Methode Naturelle geprägt, die Bewegung in der Natur, welche die ersten Traceure durchaus geprägt hat. Das Motto “être fort pour être utile” (Sei stark um nützlich zu sein) ist unter Traceuren weit bekannt, auch wenn es oft nicht die primäre Motivation darstellt.
Entstehungsjahre
Die Entstehung von Parkour bildet einen längeren Prozess, so dass man kaum ein bestimmtes Datum/Jahr als Entstehungszeitpunkt festmachen kann. Für viele gilt David Belle als Begründer des Parkour. Er soll es von seinem Vater Raymond Belle erlernt haben, welcher im französischen Indochina (heutiges Vietnam) geboren wurde. Aufgrund der militärischen Konflikte dort genoss Raymond Belle eine entsprechende Ausbildung und erlernte in dieser Zeit eine auf dem Fluchtgedanken basierende Fortbewegungsmethode im Dschungel. Später kehrte er nach Frankreich zurück, wo er das Wissen dann an seinen Sohn weitergab. Der Umzug der Familie nach Lisse (Vorort von Paris) erlaubt David Belle das erlernte auf die städtische Umgebung anzuwenden. Jedoch ist diese Geschichte nicht wirklich eindeutig belegt. Eine andere Möglichkeit wäre die Entstehung von Parkour direkt in Lisse, wo soziale Probleme Jugendliche zur Untätigkeit zwangen. Egal wie die Geschichte begann, man kann jedoch auf jeden Fall die Gründung der Gruppe “Yamakasi” 1997 als Beginn betrachten.
Weitere Entwicklung
In den folgenden Jahren wurde Parkour vor allem über kürzere Medienbeiträge bekannt. Der gleichnamige Film “Yamakasi” (2001) machten den Sport auch in Deutschland langsam bekannter. Vor allem in Europa sorgten Beiträge im Fernsehen, wie “Jump London”, für mehr Anhänger der neuen Sportart.
Mit der Zeit tauchten erste Videos im Internet auf, die nach und nach der Hauptverbreitungsweg von Parkour wurden. Auf Grund dieser Entwicklung bildet das Internet auch heute noch eine wichtige Kommunikations- und Informationsquelle der Parkour-Community. Weltweit gibt es inzwischen dadurch in fast allen Ländern Parkourtrainierende (z. B.: Brasilien, Iran, China, Japan, …).
Die letzten Jahre entwickelten sich nationale Parkourvereinigungen, welche sich vermehrt für eine werteorientierte Verbreitung von Parkour starkmachen. Für Deutschland und die Schweiz hat sich ParkourOne herausgebildet.
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Donnerstag, 5. Januar 2012 | Autor: Jonas
Laut Definition von David Belle ist Parkour die Kunst der effizienten Hindernisüberwindung. Doch was bedeutet das eigentlich: „Effizienz“? Allgemein gesprochen ist Effizienz ein Maß für das Verhältnis von Aufwand und Nutzen einer bestimmten Tätigkeit. Wenn man also möglichst effizient vorgeht, möchte man mit dem geringsten Aufwand den größtmöglichen Nutzen erzielen.
Im Parkour ist Effizienz jedoch weitaus subjektiver geprägt. Natürlich geht es darum, seine Bewegungen den jeweiligen Bedingungen anzupassen. Diese variieren jedoch von Situation zu Situation. Geht man von der klassischen Fluchtsituation aus, kommt es nur darauf an, möglichst sicher, schnell und verletzungsfrei die Hindernisse zu überwinden. Die angewendeten Techniken sollten daher wenig Risiken beinhalten, möglichst wenig Kraftaufwand benötigen und schnell sein. Welche Techniken das sind, ist jedoch jedem selbst überlassen. Jeder hat andere Vorlieben, trainiert eine Technik häufiger, beherrscht sie daher auch besser und kann sie in der jeweiligen Situation sicherer einsetzen. Wenn sich jedoch die Situation ändert und man zum Beispiel die Aufgabe hat, möglichst noch rechtzeitig zu einem Bewerbungsgespräch zu kommen, ändern sich auch die Vorgaben für effiziente Bewegungen. Bei einem Bewerbungsgespräch will man natürlich möglichst schnell und unverletzt ankommen, jedoch sollte man auch mit sauberen, ordentlichen Sachen und möglichst nicht verschwitzt ankommen. Einige Techniken, wie die Rolle, wären in so einer Situation also eher unpassend. Für effiziente Bewegungen gibt es also kein allgemeingültiges Schema, sondern was “effizient” ist, hängt von der Person und der Situation ab. Schließlich geht es beim Parkour auch darum, seinen eigenen Weg zu gehen und der ist nun mal für jeden anders.
Beim Training darf es jedoch zu vielen uneffizienten Bewegungen kommen. Denn auch Variationen von Bewegungen führen zu Fortschritt. Außerdem ist Kreativität wichtig, um seinen eigenen Weg zu finden. Und nur wenn man auch die Wahl zwischen unterschiedlichen Bewegungen hat, kann man sich für die effizienteste entscheiden. Hinzu kommt, dass in den meisten Fällen “Effizienz” bedeuten würde, dass man weite Strecken joggend zurücklegt; schließlich sind nicht überall Hindernisse auf dem Weg. Doch es geht ja gerade darum, auch die Bewegungen an den Hindernissen zu trainieren. Beim Training rückt der Effizienz-Gedanke somit teilweise zugunsten von Variation und Kreativität in den Hintergrund, um möglichst eine große Bandbreite an Bewegungen zu entwickeln.
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Donnerstag, 5. Januar 2012 | Autor: Jonas
Da es beim Parkour nicht nur darum geht körperliche Grenzen kennen zu lernen und zu überwinden, sondern auch geistige, bilden sich einige Werte heraus, die man als die Philosophie von Parkour bezeichnen könnte. Sie sind sozusagen die Grundlage dessen, was man geistig lernen kann. Man kann diese 5 Werte symbolisch an einer Hand aufzeigen.
Daumen – Keine Wertung
Es geht beim Parkour nicht darum jemanden zu bewerten. Es gibt kein besser oder schlechter, da jeder Mensch unterschiedlich ist, unterschiedliche Voraussetzungen hat und unterschiedlich schnell lernt. Man sollte sich daher nicht mit anderen vergleichen und in einen Konkurrenzkampf verfallen. Es ist gut, sich hin und wieder Ziele zu setzen, doch man sollte diese Ziele für sich selbst setzen. Die Hauptsache ist, man entwickelt sich Stück für Stück weiter.
Zeigefinger – Vorsicht
Parkour birgt immer Gefahren. Selbst bei jahrelangem Training kann es passieren, dass man sich einmal nicht konzentriert und einen Fehler macht. Die eigene Sicherheit sollte immer im Mittelpunkt des Trainings stehen. Bei neuen Sprüngen sollte man stets alle Gegebenheiten überprüfen, um so mögliche Gefahrenquellen frühzeitig zu erkennen. Draußen auf der Straße gibt es keine Matten oder federnde Böden, daher muss man sich immer der Konsequenzen bewusst sein, die ein Fehler nach sich ziehen kann und dementsprechend abwägen, ob eine Bewegung sinnvoll und sicher ist.
Mittelfinger – Respekt
Respekt gegenüber der Umwelt und Respekt gegenüber sich selbst sind wichtig. Wenn wir unsere Umgebung und unsere Mitmenschen nicht achten, kann es schnell passieren, dass Trainingsgelände zerstört werden oder Verbote ausgesprochen werden. Damit schadet man sich jedoch in erster Hinsicht selbst, da man so weniger Möglichkeiten zum Trainieren hat. Der Respekt gegenüber dem eigenen Körper ist ebenso wichtig, denn wenn man nicht auf seinen Körper achtet, Signale übersieht oder ignoriert, kann es schnell zu Verletzungen kommen.
Ringfinger – Vertrauen
Zu aller erst bildet sich durch Parkour ein starkes Selbstvertrauen aus. Man merkt, dass man vieles, was man nicht für möglich gehalten hat, durch harte Arbeit erreichen kann. Ebenso schafft gemeinsames Training mit Hilfestellungen oder gemeinsamen Aufgaben Vertrauen untereinander.
Kleiner Finger – Bescheidenheit
Einer der wichtigsten Werte, der leider oft vernachlässigt wird. Selbst wenn man jahrelang trainiert hat und die unglaublichsten Sprünge schafft wird man nie der Beste sein. Es wird immer irgendwo jemanden geben, der etwas besser kann und es wird immer viel mehr Hindernisse geben, die man noch nicht überwunden hat. Man ist nie gut genug und kann immer noch an sich arbeiten.
Einer der wichtigsten Werte, der leider oft vernachlässigt wird. Selbst wenn man jahrelang trainiert hat und die unglaublichsten Sprünge schafft wird man nie der Beste sein. Es ist auch, wie schon der Daumen gezeigt hat, völlig unerheblich, wie gut man im Vergleich zu anderen Traceuren ist. Parkour macht man für seine eigene, persönliche Weiterentwicklung und nicht, um sich irgendwo im Internet darstellen zu können. Fotos und Videos sollten dazu dienen anderen Traceuren Hinweise zu geben, nicht um sich feiern zu lassen.
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