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Trainingsaufbau

Sonntag, 1. Januar 2012 | Autor:

Parkour als Sport an sich unterscheidet sich nicht grundlegend von anderen Sportarten. Genau wie dort kann man ein Training immer in drei Hauptbereiche unterteilen: – Erwärmungsphase – Hauptteil – Abschlussphase. Die Benennung der Teile kann durchaus ein wenig abweichen. Je nach Sportart und Zielsetzung verändert sich der Inhalt bzw. der Trainingsaufbau leicht.

Erwärmungsphase

Bei der Erwärmungsphase soll der Körper auf das kommende Training vorbereitet werden. Im Parkour passiert dies durch die Erwärmung (physisch) und eine Konzentrationsphase (psychisch). Eine Einleitung des Trainings erfolgt zumeist durch kurzes Joggen, leichte Kraftübungen oder ähnliche Bewegungen, welche die Körpertemperatur erhöhen (Erwärmung). Man sollte genügend Zeit in diesen Teil investieren da besonders bei kälteren Außentemperaturen der Körper wesentlich länger benötigt um trainingsbereit zu sein. Eine umfangreiche Erwärmung kann zudem Verletzungen vorbeugen! Wie lange man dafür benötigt und mit welchen Übungen man sich erwärmt ist sehr individuell. Zumeist hängt dies von persönlichen Vorlieben und der sportlichen Erfahrung ab. Es ist durchaus auch sinnvoll sich Übungen bei anderen abzuschauen, diese auszuprobieren und später abzuwandeln, zu verwerfen oder zu übernehmen. So behält man eine gewisse Abwechslung in seinem Training bei. Nach der Erwärmung erfolgt eine Konzentrationsphase. Dabei sollte man wieder leicht zu Ruhe kommen und sich auf das kommende Training fokussieren. Gut geeignet sind hierzu zum Beispiel Balanceübungen oder andere Bewegungen die eine gewisse Präzision erfordern, jedoch kein erhöhtes Verletzungsrisiko beinhalten. Der Hintergedanke hierbei ist einfach im Gesamten auf das Training konzentriert zu sein, ohne sich von Alltagsgedanken ablenken zu lassen.

Hauptteil

An dieser Stelle kann jeder sein eigenes Training gestalten. Zum Beispiel durch Techniktraining, „Spiele“ oder persönliche Herausforderungen. Unter Herausforderungen versteht man dabei die Übungen/Hindernisse/Probleme im Geiste abzuwandeln um sich auch in anderen Situationen zurecht zu finden (z.B. weniger Schritte benutzen, Landeflächen umdefinieren,…). Man kann hierbei aber auch die Bewegung sehr oft wiederholen um sie im ermüdeten Zustand immer noch ausführen zu können und vieles anderes mehr. Meist hilft es auch sich im vorhinein über seine Ziele klar zu werden: Will ich eine bestimmte Technik erlernen/festigen? Ein bestimmtes Hindernis überwinden? Schneller/Stärker/Ausdauernder werden? Das Balancegefühl verbessern? Flow verbessern? Oder einfach nur kreativ an einem Hindernis “herumspielen”?

Abschlussphase

Am Ende des Training bereitet man sich schon aktiv auf die nächste Trainingseinheit vor. Dies kann man durch eine Art des Erwärmens tun um die Regeneration zu verbessern (Abwärmen) oder auch eine Verbesserung der Beweglichkeit durch Dehnen. Man kann durchaus in diesem Teil (oder auch ausschließlich als Hauptteil) ein kleines Krafttraining einbauen.

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