Gartenspartensommer Review
Montag, 20. Juli 2009 | Autor: Jonas
Mehr Fotos und ein Video findet ihr >Hier< unter 5.
Für die von uns, die nicht mit dabei waren wollte ich den letzten Samstag nochmal kurz zusammenfassen.
Im Rahmen des Loop-hole-Festivals vom Kajuc e.V. sind Patrick, Daniel, Felix und ich als Trainer nach Burkhardtsdorf gefahren. In Zusammenarbeit mit dem Computerspieleinstitut Spawnpoint haben wir Jugendlichen anhand des Spieles Mirror’s Edge die Unterschiede zwischen Virtueller Welt und Realität nähergebracht und Parkour vorgestellt.
Als wir gegen 10 Uhr dort ankamen waren die Veranstalter schon mitten in den Vorbereitungen für den Nachmittag. Fast zeitgleich mit uns kamen auch die drei Chemnitzer Traceure Ronny, Nils und Marcus an, sodass wir uns schonmal bekanntmachen konnten.
Dann erkundeten wir erstmal ein wenig das Dorf und das Gelände, auf dem dann die noch im Bau befindlichen Hindernisse aufgestellt werden sollten.
Das Wetter hatte unseren ursprünglichen Plan draußen auf der Wiese zu trainieren ins Wasser fallen lassen, da auch eine Überdachung in Form eines Zeltes die Wiese nicht wieder trocken zauberte.
Glücklicherweise gab es jedoch ein überdachtes, altes Schwimmbecken, dass für unsere Zwecke geradezu ideal war. Als hieften wir nach und nach die fertiggestellten Hindernisse in das etwa 2m tiefe Becken hinunter.
Die Wartezeit verbrachten wir damit an den schon vorhandenen Hindernissen zu trainieren, ein wenig Mirror’s Edge zu spielen und uns für den kommenden Nachmittag zu stärken.
Das Becken füllte sich, bis wir einen ansehnlichen Parcours zusammengestellt hatten. Gerade rechtzeitig, denn die Veranstalter hatten eine Jugendherbersgruppe aus dem Nachbarort eingeladen.
Gegen 15 Uhr kamen schließlich an die 40 teils deutsche, teils tschechische Jugendliche. Mit Hilfe eines Dolmetschers haben Gerrit von Spawnpoint-Institut und Felix dann die Aktion vorgestellt und den weiteren Ablauf erläutert.
Die teilnehmenden Jugendlichen wurden dann in zwei Gruppen zu jeweils 10 Personen geteilt, sodass immer eine Gruppe am PC Mirror’s Edge spielen und die andere mit uns trainieren konnte.
Nach einer kurzen Erwärmung ging es dann an die Hindernisse. Trotz manchmal auftretenden Verständigungsprobleme funktionierte das Training reiblungslos und wir konnten einige Grundtechniken und Grundkenntnisse von Parkour vermitteln. Schlusspunkt des Trainings war jeweils die Überwindung des gesamten Parcours und die Anwendung der neu erworbenen Fähigkeiten.
Gegen 18 Uhr hatten schließlich beide Gruppen erfolgreich den Parcours hinter sich gebracht und fuhren mit neuen Eindrücken zurück in ihr Ferienlager.
Wir trainierten noch eine Weile an den Hindernissen und probierten uns aus. Schließlich hat man nicht jeden Tag die Möglichkeit unter solchen Voraussetzungen zu trainieren.
Insgesamt war es ein sehr gelungenes Workshop-Debüt. Es war zwar teilweise etwas chaotisch, aber es hat Spaß gemacht, niemand hat sich verletzt und alle haben etwas gelernt.
Die ersten Fotos gibt es auch schon, weitere folgen:

MfG
Jonas.




Geil, ich hab genauso einen Notebook zuhause rumstehen